Novemberball 2017

Novemberball

Am Samstag, den 4. November 2017 wird die barocke Klosteranlage St. Urban wiederum Bühne eines stilvollen Ballabends. Stimmungsvolle Räumlichkeiten, grosse Tanzflächen in zwei Sälen, auserlesene Darbietungen sowie ein exquisites Diner im Gästerefektorium und im Festsaal machen diesen Ballabend zu einem besonderen Erlebnis.
Das Herzstück des Novemberballes ist das Tanzen, deshalb stehen zwei Tanzflächen zur Verfügung. Im grossen Festsaal spielt das Salonorchester Odeon schwungvolle Standardmusik, während im Gästerefektorium das Duo Spotlight rassige Rhythmen wie Cha-Cha-Cha, Salsa, Disco Swing, Rumba, Jive, Bachata, Merengue und Samba spielt. Für die Ballgäste wird der Wechsel von einem Saal zum anderen durch die professionelle Lichtinszenierung im Haupttreppenhaus zur interesanten Promenade.
Vor der Balleröffnung finden eine Klosterführung sowie eine Plausch-Tanzstunde zur Fledermaus-Quadrille statt. Anschliessend wird der Aperitif im Foyer des Konvent West mit leckeren Häppchen und einem Glas Prosecco oder Orangensaft serviert. Die Ballgäste haben zudem die Gelegenheit von der Kirchenempore aus das Orgelkonzert von Rainer Walker mit der Sopranistin Madelaine Wibom zu geniessen, während im Gästerefektorium bereits das Duo Spotlight zum Tanz aufspielt.
Der Novemberball wird mit den Darbietungen der Sopranistin Madeleine Wibom und der Tänzerin Wayan Buholzer, begleitet vom Salonorchester Odeon, festlich eröffnet. Nach der Balleröffnung wird die Tanzfläche im Festsaal den Ballgästen mit "Alles Walzer" übergeben. Dank raffinierter Tischordnung gelangt man rasch zur grossen Tanzfläche.
Um Mitternacht wird im grossen Festsaal die Fledermaus-Quadrille zur Musik des Salonorchesters Odeon getanzt. Die Fledermaus-Quadrille steht allen begeisterten Ballgästen mit oder ohne Vorkenntnisse offen.
Der Novemberball 2017 ist die Gelegenheit, festlich und elegant gekleidet einen Abend in gediegener Atmosphäre zu erleben.

Ballkomitee

Der erste Novemberball fand 2012 im Barocksaal des Hotel Bären in Langenthal statt. Die Freude darüber, dass der erste Novemberball beim Publikum auf Begeisterung stiess, war Ansporn, den Tanzanlass wieder durchzuführen. 2013 wurde der Verein Novemberball.ch, bestehend aus dem Ballkommitee Carla Stucki und Peter Kronenberg, gegründet. Seit 2016 findet der Novemberball im Kloster St. Urban statt.
Das Ballkomitee organisiert jedes Jahr mit Leidenschaft und Herzensblut eine gediegene Ballnacht. Als leidenschaftliche Tänzer und Anhänger von gepflegten Ballabenden ist es unser Bestreben, einen Tanzball zu organisieren, an dem sich unsere Gäste wohl fühlen und eine Ballnacht im speziellen Ambiente erleben können. Der Novemberball soll als besonders schöner Ballabend in Erinnerung bleiben, bei welchem man auf grossen Tanzflächen zu authentischer Ballmusik tanzen kann.

Mitternachts-Quadrille

Die Quadrille ist eine Form des Gesellschaftstanzes, die an den Fürstenhöfen Europas getanzt wurde. Bekannt sind diese Tänze aus historischen Kostümfilmen. Eine moderne Variante davon ist Fledermaus-Quadrille. Sie beinhaltet Motive der wohl bekanntesten und beliebtesten Operette von Johann Strauss und wird traditionell an Wiener Tanzbällen um Mitternacht getanzt. Der Novemberball ist einer der wenigen Tanzbälle in der Schweiz, der die Fledermaus-Quadrille mit einem Salonorchester anbietet. Während des Tanzes wird jeder Tanzschritt angesagt. Alle Gäste sind herzlich eingeladen, an diesem Publikumsvergnügen teilzunehmen.

Abendgarderobe

Der Novemberball im gediegenen Festsaal und im Gästerefektorium des Klosters St. Urban ist die Bühne, auf dem Sie ihre festliche Abendgarderobe ausführen können. Der Dresscode für den Novemberball lautet „festliche Abendgarderobe". Für die Herren bedeutet dies Anzug, Smoking oder Frack und für die Damen Cocktailkleid oder langes Abendkleid. Entscheidend für einen gelungenen Tanzabend ist jedoch, dass Sie sich im gewählten Outfit wohlfühlen.

Ehemaliges Zisterzienserkloster St. Urban

Das Kloster St. Urban wurde 1194 von Mönchen des Zisterzienserordens gegründet. Es war religiöses, geistiges und wirtschaftliches Zentrum der Gegend bis 1848 der Klosterbetrieb wegen Geldmangel eingestellt werden musste. Die heutige Klosteranlage wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut und stellt eines der eindrücklichsten Beispiele barocker Baukunst in der Schweiz dar.

Klosterkirche (1715)

Die ursprüngliche zisterziensische Bautradition schrieb einen schmuck- und turmlosen Kirchenbau vor. Umso bemerkenswerter ist es, dass die Klosterkirche im Barockstil erbaut wurde und stattliche Zwillingstürme erhielt. Aus dieser Zeit stammen ebenfalls das vielbewunderte Chorgestühl und die barocke Kirchenorgel. Der Wandel der Zeit zeigte sich aber auch in anderen Bereichen des Klosterlebens, so stand beispielsweise die Klosterkirche fortan auch für Laien offen.

Klosterbibliothek (1722)

Im frühen 18. Jahrhundert wurde die Klosterbibliothek neu gestaltet. Reich geschmückt mit geschnitzten Wandpfeilern, schmiedeiserner Galeriebrüstung und Stuckelementen ist sie ein beeindruckender Raum. In diesem Saal studierten die Mönche, fertigten Bücherabschriften und bewahrten wertvolle Dokumente für die Nachwelt auf. Die erhabene Bibliotheksatmosphäre aus einer Zeit, als das Wissen kostbar war und nur wenigen Privilegierten offen stand, ist noch heute spürbar.

Festsaal (1728)

Der barocke Festsaal ist der grösste Saal der Klosteranlage. Zur Zeit seiner Fertigstellung übertraf er gar den Fürstensaal des Klosters Einsiedeln an Pracht und Schönheit. Die fürstlichen Äbte genossen hier die Aufführung griechischer Theaterstücke und Konzerte. Die Weite des Saales wird durch die hohen Fenster zu beiden Seiten hervorgehoben. Zwei Cheminées mit Spiegelaufsatz, Gemälde, Stuckaturen und Marmoreinlagen sowie der kunstvolle gearbeitete Parkettboden verleihen dem Saal seine Eleganz und Festlichkeit.

Gästerefektorium (1728)

Das Gästerefektorium war zur Klosterzeit ein grosszügiger Speisesaal für Gäste. Im Gästerefektorium befindet sich heute ein Gemäldezyklus aus der Zeit des Abtes Augustin Müller (1751 - 1768). Der zehnteilige Zyklus mit grossformatigen Gemälden wurde vermutlich von Lorenz Arnold aus Altishofen und Nebikon um 1762 - 1764 gemalt. Die heraldischen und baulichen Motive versinnbildlichen die Stiftertradition sowie die Baugeschichte des Klosters und die Bedeutung von St. Urban im 18. Jahrhundert.

Haupttreppenhaus (1728)

Das Treppenhaus West wurde zusammen mit dem West- und Mitteltrakt des Konventes durch Johann Michael Beer erbaut. Es mag verwundern, dass ein Zisterzienserkloster ein solches luxuriöses Treppenhaus besitzt. Das Haupttreppenhaus dient als repräsentativer Zugang zum Gästerefektorium und zum Festsaal.

Das Ballkomitee freut sich, Sie in festlicher Abendgarderobe am Ballabend begrüssen zu dürfen.